Warum einsprotag?

 

Am Anfang war das Bild.

Nach einigem Überlegen hatte ich mich im Juli 2009 dazu entschlossen, meine Fotos mit der Öffentlichkeit zu teilen, und zwar im Rahmen einer eigenen Internetseite. Den ersten Schritt hatte ich bereits mit Spiegel Online bzw. der Plattform seenby gemacht, bei der ich auch immer noch angemeldet bin.

Um den Projektcharakter zu unterstreichen, musste eine eigene Internetseite her.
Die Idee war, jeden Tag ein Foto online zu stellen. Das ging am besten mit einem System wie WordPress, denn das ermöglichte mir, die Artikel vorher zu erstellen und ein Veröffentlichungsdatum zu wählen. Also kann man gut vorarbeiten und das System die Artikel automatisch online stellen zu lassen.
Die Artikel beschränkten sich hier allerdings auf einzelne Fotos und Designs.

Der Aufwand, jeden Tag einen Artikel online gehen zu lassen, war für mich enorm. Also ließ das irgendwann nach, da ich nicht konsequent genug war.
Irgendwann führte es dazu, dass der Aufwand für die Präsentation größer war als für die eigentliche Sache, nämlich das Fotografieren.

Das musste ich im März 2016 ändern.

 

Wie geht es weiter?

Mittlerweile fotografiere ich jeden Tag mindestens ein Bild. Nicht jedes wird veröffentlicht, aber der Charakter von „einsprotag“ wird auch dadurch erhalten.

Jeden Tag ein neues, meist eigenständiges Bild zu präsentieren, ist für den Betrachter ohnehin etwas schwierig. Ansprechender sind da doch kleine Serien. Serien gab es auf der alten Seite auch schon zu sehen, aber dieser Gedanke ist jetzt konsequenter umgesetzt. Vor allem die Beschränkung auf kleine Serien empfinde ich nicht als Einschränkung, sondern es bringt den entscheidenden Vorteil, durch Selektion den Blick zu schärfen. Letztendlich wird damit auch das Betrachten der Werke einfacher, da der Umfang überschaubarer bzw. konzentrierter ist.

 

Nun wünsche ich viel Spaß beim Sichten der Aufnahmen
und bedanke mich fürs Anschauen
mit freundlichen Grüßen,

Maik Dreher